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KING
LEORIC sind eine hoffnungsvolle Band aus Wolfenbüttel, deren Musik man
wohl am ehesten als Heavy Metal der Marke MANOWAR mit einem Schuss IRON
MAIDEN und alten ACCEPT bezeichnen kann. Und mein lieber Mann - die
Jungs machen Power ohne Ende! Der Bassist und Sänger Jens Wunder
erinnert mich mit seiner Stimme das ein oder andere mal an eine härtere
Version von Hansi Kürsch (BLIND GUARDIAN). Doch nun zu den vier Songs
des guten Demos, die die Band trotz der o. a. Vergleiche schon in einem
recht eigenständigen Licht erscheinen lässt. „King Leoric Is Rising“
ist ein total kraftvoller Stampfer mit sehr gutem Bass-Spiel, aggressivem
Gesang, wuchtigen Drums von Nico Lange und sägendem Gitarrenriffing von
Sören Bergmann und Markus Gode. Eine Metal-Hymne die auf Live-Gigs mit Sicherheit
Riesen-Stimmung macht! „Strangers“ ist ein straigter Rocker der gut
nach vorne abgeht. „Dragonship“ beginnt mit einem MANOWAR-mäßigen
Gitarrenriff und kommt durch die dezenten Orgelklänge im Hintergrund
sehr atmosphärisch und episch daher. Dem Track liegt ein
Wikinger-Textkonzept zugrunde, und dieses passt zu der Musik der Band
wie die berühmte Faust auf´s Auge! „Gods Of Heavy Metal“ ist mit über sechs Minuten der längste Song und steigert sich
nach gemächlichem Beginn zu einer schnellen Power-Granate die mit
Breaks und Tempiwechseln nur so gespickt ist - sehr stark! Die Band
spielt tight und wuchtig auf dieser mir vorliegenden Demo-CD, besonders
die melodiebetonten Bassläufe a´la Steve Harris oder Joey De´Maio
gefallen mir gut. Sollten die Songs auf der im Februar nächsten Jahres
erscheinenden kompletten CD durchweg das Niveau vom Opener oder von „Gods
Of Heavy Metal“ aufweisen, kann man sich als Metal-Fan auf einiges
gefasst machen! Für Anhänger der o.a. Bands ist das Reinhören in die
Songs der Jungs absolute Pflicht! Fazit:
Vier Songs die jedem Metal-Fan gehörig Feuer unter´m Hinterteil - und
mich sehr neugierig auf den weiteren Werdegang von KING LEORIC - machen!
Diese vier Granaten könnt ihr Euch von der übersichtlichen und
informativen Homepage der Band ´runterladen (wo es auch noch
Live-Aufnahmen und u.a. einen interessanten Bericht von einem
Italien-Gig zu begutachten gibt). Respekt! Oder um es mit den Worten von
KING LEORIC zu sagen: „Those,
who are in Metal, are those we are fighting for!“ (Pit
Schneider, Dez.01)
Tracklist: 1. King Leoric is rising
2. Strangers in The Past 3. Dragonship 4. Gods of Heavy Metal
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