SICKING HIGH ROCK Open-Air 2026



BLACK RAIN, OVERDRIVERS, SCARLET ANGER, MADHOUSE, SNAKEBITE, MIKE GERHOLD & ROCK MEETS BRASS
27.06.2026
Weselberg, Vereinsgelände Musikverein Laetitia Weselberg e.V.
Festival-Link:
www.sicking-high-rock.de
Das neunte Sicking High Rock Open-Air konnte schon sechs Wochen vorm Startschuss "Sold Out" vermelden!
Das Event war also erneut ein Publikumsmagnet, das heißt 666 zahlende Besucher strömten auf das Gelände des Musikvereins Laetitia Weselberg.
Zudem sorgten 80 Helfer und Helferinnen des besagten veranstaltenden Musikverein und des Reit- und Fahrvereins Weselberg dafür das alles glatt lief.
Als Organisatoren inklusive Band-Booking halten nach wie vor Matthias "Luly" Walz und seine Lebensgefährtin Alexandra Maus alle Fäden in der Hand.
Das Festival ist seit dem Debüt 2016 auf die besagte satanische Ticket-Zahl 666 (The Number Of The Beast) limitiert, um familienfreundlich zu bleiben,
so die Organisatoren Luly und seine Lebensgefährtin Alexandra Maus unisono.
Auch Anno 2026 gelang dies vorbildlich und beagtes Limit soll auch bestehen bleiben, obwohl die mittlereweile enorme Kartennachfrage und auch das weitläufige Gelände hinter der
Halle des Musikvereins Laetitia ein Kapazität von 1500 Besuchern hergeben würde.
Auch diesmal wird (wie seit seit dem Debüt-Festival) ein Euro pro verkauftem Ticket an eine ausgewählte wohltätige Organisationen gespendet.
Wegen der momentanen Hitzewelle gen 40 Grad Celsius, wurde der Start der Livemusik um eine Stunde erschoben, so dass die Veranstaltung erst um 15 Uhr begann.
Zudem mussten Skull & Crossbones krankheitsbeding ihren Auftritt kurzfristig canceln, so dass der ursprüngliche Konzertfahrplan dann sogar annähernd umgesetzt werden konnte.
Eröffnet wurde die Sause von ROCK MEETS BRASS, dem Jugendorchester des gastgebenden Musikvereins.
In Anlehnung an die legendäre Feuerwehrkapelle beim Wacken-Open-Air interpretierten die Mädels und Jungs ebenfalls bekannte Rockmusik-Klassiker in launiger Manier.







Danach gab Sänger und Gitarrist MIKE GERHOLD handgemachte Coversongs des guten alten Rock in ureigenem Gewand zum Besten und konnte damit die Stimmung für die erste
richtige Band schon mal gut anheizen.
SNAKEBITE, deren Musiker plus Frau am Keyboard aus Nordrhein-Westfalen angeresit waren, eröffnete gegen 17 Uhr die Sause.
Ein gelungene Mixtur aus hochmelodischem Hardrock und klassischem Heavy Metal dröhnte aus den Speakern und vor allem
"Wheels Keep On Turning" und "Stormrider" kamen sehr gut an, sprich die Refrains wurde aus zahlreichen Kehlen mitgegrölt.
Die Gitarristen rannten zudem munter weiterspielend im Fotograben umher, suchten den hautengen Kontakt zu ihren Fans und sorgten damit für mächtig Stimmung. Gut so!
MÄDHOUSE aus Österreicht haben sich grundsätzlich dem Glam-/Hair-Metal der 1980er verschrieben und brachten aus der Metropole Wien einen Sack voller
heißer Songs mit in die Provinz, die heuer das Eldorado der regionalen Hard´n Heavy-Szene darstellte.
Das bunte Sextett brachte versiert und spielfreudig Sound und Attitüde des klassischen Hair-Metal der besagten Dekade von Wien mit in die Südwestpfalz.
"We Run Riot", "Rodeo" und "Mad To The Bone" waren die Hotspots eines spielfreudigen Vortrags.
SCARLET ANGER aus Luxemburg war die erste Vetreter des Segments Thrash Metal, der fürs Sicking High Rock engagiert wurde.
Sozusagen eine Genre-Live-Premiere auf der Wiese in Weselberg. Vom Härtegrad her gesehen wurde nun natürlich einiges draufgepackt, doch die Reaktionen der Fans
waren durchweg positiv und etliche Headbanger tobten sich - trotz schweisstreibnder Hitze - nahe der Bühne mit wild rotierenden Mähnen bei knüppelharten Stücken
der Marke "Insidious", "The Destroyer" und "Martyr" so richtig aus.
Gegen 21 Uhr war es dann Zeit für den von vielen offensichtlich sehnlichst erwarteten Co-Headliner OVERDRIVERS aus Béthune, Frankreich.
Das Quartett bezeichnet sich selbst als "die französischste aller australischen Bands" und damit ist natürlich die stilistische Nähe zu Australias finetst, AC/DC, gemeint.
Auch von der Agiltiät her erinnerte die Truppe um den hyperaktiven Gitarristen, Sänger und Frontmann Adrien Desquirez an ganz alte AC/DC zu Bon-Scott-Zeiten und vor allem an deren Landsmänner,
die Hard-Rock-Derwische Airborne. Die OVERDRIVERS boten eine bockstarke Bühnenshow, waren enorm enthusiastisch sowie spielfreudig und servierten zahlreiche Genre-Leckerbissen
wie "Bad Breath Girl", "Kings Of The Road", die Hymne "We Are One" und das frech-feiste "Show Your Boobies".
Die nun gewaltig angeheizte Hard'n Heavy-Gemeinde begrüßte Viertel vor Elf schließlich die Hauptattraktion mit lautem Gejole.
Das Quartett BLACK RAIN kommt ebenfalls aus dem nahen Frankreich (Marignier, Region Auvergne-Rhône-Alpes) und hatte ihr aktuelles von Presse und Fans
hochgelobtes Album 'Orphans Of The Light' im Gepäck.
Unser Pit ließ es sich daher nicht nehmen Sänger und Gitarrist Swan Hellion spontan zum kurzen Interview im Backstagebereich zu bitten.
Hier einige Ausschnitte:



"Ich sehe unsere Band stark von Mötley Crüe und Guns 'N' Roses inspiriert erläuterte der sympathische Frontmann kurz vorm Auftritt unserem Magazin.
Wir spielen zum ersten Mal in diesem Teil von Deutschland und möchten mit den Fans eine große Party feiern", so Swan.
"Bei der Hitze geben wir natürlich unser Bestes, wollen aber keinesfalls auf der Bühne sterben", fügte der sympathisch-eloquente Frontmann lachend hinzu.
Die unfassbare Energie und immense Spielfreude der Band gepaart mit Enthusiasmus pur und einer schieren Wucht waren sofort auf dem kompletten Festivalgelände zu spüren.
Unbestreitbar haben BLACK RAIN zudem ein absolutes Händchen knackige Songs mit prachtvollen Ohrwurmrefrains en masse zu komponieren.
Zudem wohnten vielen Tracks, allen voran "Unleash The Fury“ und "Crack The Sky", Hooklines inne, die von den Fans lauthals abgefeiert wurden.
Als exzellenter Leadgitarrist und Poser par excellence erwies sich Jérémie Guiguet, der (wie Snakebite) mehrmals den Fotograben unsicher machte,
sowie coole Soli ins feierwillige Volk schüttelte.
Die Show glich einem wahren Triumphzug und Organisator Luly hatte erneut seine feine Spürnase bezüglich hochklassiger und publikumsnaher Bands unter Beweis gestellt.
Da auch organisatorisch alles passte und man fast durchweg auf fröhliche, nette sowie ausgelassene Leute in Feierlaune traf muss von einem vollen Erfolg auf allen Ebenen gesprochen werden.
Hinzu kommt, dass sich alle Musiker als sehr nahbar zeigten, sich unter die Fans mischten und an ihren Merchandise-Ständen ausgiebig Autogramme gaben, gerne mit ihren Anhängern ins Gespräch kamen
und unzählige Male fotografiert wurden.
Wie Matthias "Luly" Walz unserem Pit verriet, kommen nächstes Jahr abermals einige Hochkaräter nach Weselberg.




Man darf sich also schon jetzt auf das 10te Jubiläums-Festival freuen!
Also am besten regelmäíg die entsprechende Facebookseite checken!
Schweres-Metall.de sagt danke!
Die Crew von Schweres-Metall.de sendet hiermit ein fettes thanx alot zu Luly, Alex u. ihr Team!
Am Start waren Anne, Bine, Sandy, Yvonne, Marion, Nörb, Sweety, Padd & Pit.
Es war in allen belangen wieder mal super!
Bericht: Yvonne Bernhard & Pit Schneider
Live-Photos © 2026 by Yvonne Bernhard, Marion Meßemer, Anne Stegner & Pit Schneider