CIRCLE KARMA CLUB

25.07.2026
Stadtfest Zweibrücken, Rockbühne (Alte Feuerwache)
Festival-Link:
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Band-Webseite:
ckc.neckenig.de/
CIRCLE KARMA CLUB agierte voller Spielfreude.
Am Samstagabend legte der CIRCLE KARMA CLUB aus dem Saarland einen sehr coolen Auftritt auf die Bretter der legendären Rockbühne des Zweibrücker Stadtfests.
Ursprünglich unter dem Namen Jollycaster gegründet, erblickte die Band im Jahr 2019 das Licht der Welt.
Angeführt vom Frontmann, Sänger, Gitarristen und Hauptsongwriter Uwe Jolly, begann die Truppe als Power-Trio, doch schon früh zeigte sich,
dass die Ambitionen der involvieten Musiker weit über die klassischen Grenzen eines Trios hausgehen.
Der mittlerweile auf Quintett-Größe angewachsene CIRCLE KARMA CLUB beschreibt seinen Stil selbst als eine spannende Fusion zwischen Heavy, Pop, Blues Rock und World Music.
Hört man wie beim gestrigen Konzert auf der Rockbühne jedoch ganz genau hin, so liegen die Wurzeln eindeutig tief im Bluesrock der 1970er und dem zu Beginn der 90er von der US-Band Kyuss
erschaffenen Stoner-Rock. Hinzu kommt eine Schippe Classic-Rock der Marke Deep Purple sowie Led Zeppelin und fertig ist der Bandsound.
Die Musik der Saarländer kombiniert also eingängige Melodien, kraftvolle Riffs mit dem rauen charismatischen sowie gefühlvollen Gesang von Jolly.
Dies alles prädestiniert die Formation natürlich für Live-Darbietungen.

Apropos: Diesbezüglich agierte man bereits als Vorgruppe für Stars wie Ritchie Kotzen (Smith/Kotzen, Ex-Mr. Big, Ex-Poison), Mando Diao, Eric Fish (Subway to Sally)
und als Support-Act für den Ex-Scorpions-Gitarristen Uli Jon Roth auf dessen "Virgin Killer"-Jubiläumstour. Dies kann sich doch mal sehen lassen.
Das aktuelle Album heißt 'Wreak Havoc', wurde Mitte Dezember vorigen Jahres via Lucky Bob Records veröffentlicht und hiervon standen in Zweibrücken annähernd alle Lieder auf der Setlist.
Den Anfang machte der knackig-groovige Titelsong, direkt gefolgt vom beschwingt galoppierenden "What Are We Doin‘ Here", das mit eingängigem Refrain direkt überzeugte und nicht wenige im
Publikum zum Mitwippen animierte. Als weitere kleine Perlen des leider nur dreiviertelstündigen Programms müssen der feiste Midtempo-Rocker "This World Fails" und das Deep Purple-affine
"Sky Too High" genannt werden. Doch auch "A Place Like Home" stach heraus, respektive strahlte zweifellos ein latentes Stoner-Rock-Flair aus und ist für die Live-Situation wie geschaffen.
Der Hörer wurde vom groovenden Sound voller Energie quasi überrollt und mit "Stonehead" hingegen, das mit einem funkigen Bassspiel startete, schauten Jolly und seine Kollegen
Uwe Angel (Gitarre), Achim Neckenig (Keyboard, Gesang), Nick Jörger (Bass) und Trommler Jan Friedrich über den eigenen stilistischen Tellerrand, sprich man krönte das Lied mit einem
fürs Radio-Airplay prädestinierten Ohrwurm-Refrain. Das einzige Manko eines professionellen und spielfreudigen Auftritts war der viel zu laut abgemischte Background-Gesang von Keyboarder Neckenig,
der Jolly phasenweise gar übertönte. Aber dafür kann die Band nichts, denn das hätte der Mann am Mischpult spätestens beim zweiten Song korrigieren müssen.

Well Done, Dudes!
Bericht & Live-Photos: Pit Schneider