LYKANA, 16.09.2026
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Mit 'Symphonie der Schatten' ist das am 25. September erscheinende Debütalbum von LYKANA aus dem südwestpfälzischen Waldfischbach-Burgalben betitelt.
Schon Ende Juli dieses Jahres, beim Konzert auf der legendären Rockbühne vom Stadtfest Zweibrücken überzeugte LYKANA mit deutschsprachigen Eigenkompositionen des Segments Mittelalter-/Folk-Metal
mit eine Prise Neue Deutsche Härte absolut.
Unsere Pit unterhielt sich mit Jérôme José aber nicht nur über das neue audiophile (Meister)-Werk...

Schweres-Metall (SM):
Hallo Jerome,
wann und wo wurde eure Band`LYKANA gegründet?
Jérôme:
Die Band wurde bereits im Sommer 2020, damals noch unter dem Name Stellaris in Waldfischbach-Burgalben gegründet
2023 folgte eine künstlerische Neuausrichtung, das heißt auf Anregung von Enno Heymann (Enorm Music Verlag) entwickelten wir ein neues Konzept und wandelten uns vom Mittelalterrock hin zum Folk Metal.
Mit der Namensänderung zu LYKANA, in Anlehnung an den Mythos des Werwolfs (Lykanthrop) und der Aufnahme eines neuen Albums unter der Produktion von Daniel Keller (Studio 411),
gaben wir im September 2024 schließlich unsere neue musikalische Ausrichtung offiziell bekannt.
SM:
Wie kam das textliche Konzept mittels Mythen, Sagen Legenden, zustande und wie entstand die Idee silberne Masken zu tragen?
Jérôme:
Auch durch die Rückmeldungen diverser Künstler realisierten wir als Band, das man heutzutage ein klares Konzept benötigt. Es muss klar erkennbar sein um was es geht.
Der potenzielle Fan benötigt einen Ankerpunkt, den er mit der Band verbinden kann. Diese ganze inhaltliche Ausgestaltung, über die Bühnenshow bis zu Weiterentwicklung unserer musikalischen Vision.
So kam es dann zum Namen LYKANA und den Texten bezüglich Mythen, Sagen und Legenden.
Alle in der Gruppe sind Nerds und befassen sich eh mit den Themen Fantasy, Mittelalter, Mythen und Sagen.
Hier gibt es einfach eine schöne und große Bandbreite an Geschichten, tollen Gestalten, wo es sich anbietet Texte darüber zu schreiben. Somit blieben wir beim Thema Lykanthropie hängen und wollen
dieses Thema den Menschen näherbringen, beziehungsweise diese damit abholen.
Die Sache mit den Masken war ein schwieriger Prozess und es gab etliche Versuche/Modelle.
Wir stimmten darin überein das wir ein Wesen brauchen, das man greifen kann und dies wurde schließlich,
wie schon erwähnt, der Werwolf. Der Hintergrund ist folgender: Mit den nun metallenen Masken ist es möglich sich selbst den mythischen Werwolf auszutreiben,
so wie wir es bei Konzerten darstellen.
Hierzu wird es auch ein längere Geschichte geben, aber das benötigt noch Zeit. Damit befasst sich momentan unser Dudelsackspieler Magnus Drengrson.
SM: Wie muss man sich die Kooperation mit Enorm Music Verlag vorstellen?
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SM:
Wie lange habt ihr insgesamt am kommenden Album gearbeitet, wo wurde aufgenommen, respektive produziert und wie zufrieden seid ihr als Band mit dem Endergebnis?
Jérôme:
Es waren insgesamt zwei Jahre Arbeit. Die Lieder an sich an sich hatten wir eigentlich schnell stehen, sprich das Songwriting dauerte etwa ein dreiviertel Jahr.
Letztendlich wurde aber vieles nachbearbeitet da wir noch nicht restlos zufrieden waren.
Die Gitarren und der Bass wurden zu Hause bei mir im eigenen Tonstudio aufgenommen.
Der Backgroundgesang, die akustischen Instrumente und Schlagzeug wurden in Homburg in Daniel Kellers Studio aufgenommen.
Mein Leadgesang nahm ich in den Chamäleon-Studios in Hamburg auf.
Grundsätzlich sind wir mit dem Album sehr zufrieden.
Natürlich fallen im Nachhinein einige Kleinigkeiten auf, bei denen man der Meinung ist, sie hätte besser machen zu können, doch diese Selbstkritik und der Wille zur Weiterentwicklung
muss immer erhalten bleiben. Wir sind stolz auf das Album und froh, dass es bald erscheint.
Wir freuen uns und sind sehr gespannt, wie die Platte ankommt bei den Leuten.
SM:
Erzähle bitte wie der Videoclip zur zweiten Single "Frau in Rot" entstand und warum man ausgerechnet Denise Cocuzza aus Hauptdarstellerin auswählte?
Jérôme:
Das war im Prinzip ein lustiger Zufall mit Denise. Ich habe sie vor einigen Jahren zufällig in der Pirmasenser Rockkneipe Schwemme kennengelernt,
wo sie als Bedienung arbeitete, und wir haben uns stets gut verstanden. Als es schließlich beim Videoclip zum erwähnten Song darum ging jemanden geeignetes zu finden,
der eine relativ kalte Ausstrahlung hat, was ich jetzt nicht böse meine, fiel mir Denise ein. Sie beherrschte das in ihrer Funktion in der Schwemme immer gut,
da sie dort oftmals standhaft und selbstbewusst auftreten musste und das hatte mir bei ihr immer imponiert. Sie ist eigentlich ein sehr lieber Mensch, aber wenn es die
Situation in der Kneipe verlangte, konnte sie auch entsprechend auftreten. Somit passte die Rolle als Vampirdame sehr gut zu ihr und als ich nachfragte,
sagte sie direkt zu und wir sind sehr glücklich mit dem Endergebnis.
SM:
Welcher Song liegt dir besonders am Herzen und warum?
Jérôme:
Definitiv "Sandmann". Dies ist eine Figur, bei der die meisten wohl zuerst an die ARD-Fernsehserie Sandmännchen denkt, doch der Original-Mythos dahinter, eine europäische Sagengestalt
ist echt gruselig und wurde sogar schon von Metallica bei "Enter Sandman" aufgegriffen.
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SM:
Ist eine Album-Release-Show geplant und wo kann man das Album kaufen/hören?
Jérôme:
Im Oktober spielen wir im Saarbrücker Walhalica und diesbezüglich überlegen wir momentan zusammen mit dem Veranstalter, ob wir dies an Halloween als Release-Party aufziehen können.
In der näheren Umgebung ist es schwierig für so etwas eine geeignete Location zu finden. Dadurch das wir im Prinzip schon am Komponieren des zweiten Albums sind, geht uns ein wenig die Zeit flöten.
Wir haben eigentlich geplant zur selben Zeit im nächsten Jahr besagtes zweites Album rauszubringen, um den Fans Nachschub zu präsentieren.
Die Platte ist auf allen gängigen Streamingplattformen erhältlich und bei Konzerten verkaufen wir den Longplayer im CD-Format.
SM:
Vielen Dank für deine Zeit und das nette Gespräch, Jérôme!
Jérôme:
Ich bedanke mich, das war ein sehr tolles Interview!
Interview: Pit Schneider
(Press-Photocredits; Band-Promo-Pic © 2026 by Lykana; Live-Pics © 2026 by Pit Schneider)